Test 1 B2 ÖSD

Lesen
Teil 1

Lies zuerst den folgenden Text und löse dann die 5 Aufgaben

„Unsere eigene Firma“
Schüler testen ihren Unternehmergeist

Lernen, leben, lachen“ ist das Motto an der Paul-Gerhardt-Schule im bayerischen Kahl. 500 Schüler in 23 Klassen besuchen die Grund-, Mittel- oder Wirtschaftsschule. An jedem Schultag während der großen Mittagspause von 13:15 bis 13:45 Uhr hat das Bistro PAULA geöffnet. Geführt wird das Bistro von 20 Schülerinnen und Schülern. Ihr Ziel ist es, den Kunden gutes und gesundes Essen anzubieten. „Komm vorbei! Wir sind preiswert, freundlich und unsere Speisen und Getränke sind immer lecker! Im Angebot haben wir u. a. Apfelschorle, Wasser, verschiedene Kaffeesorten, Joghurt,
Balisto, Knusperriegel und Leberkäse im Vollkornbrötchen“, verspricht die Werbung.

Das Bistro ist das einzige Schulprojekt an der Paul-Gerhardt Schule, bei dem Mittel- und Wirtschaftsschule zusammenarbeiten. Die Mittelschüler können als Arbeitsgruppe im Bistro mitarbeiten, die Wirtschaftsschüler dagegen können sich ab der neunten Klasse zwischen Mathematik und BWÜ (Betriebswirtschaftliche Übungen) entscheiden. Das Unterrichtsfach BWÜ soll die Schüler auf das spätere Arbeitsleben vorbereiten. Dazu gehören dann außer den Bilanzen und „Marktanalysen“ auch essentielle Dinge wie der freundliche Umgang mit Kunden und ein verantwortlicher Umgang mit Lebensmitteln.
Die 15-jährige Stella engagiert sich nun schon seit einiger Zeit in der Schülerfirma. Sie besucht die 9. Klasse und hilft im Rahmen ihres Wahlpflichtfachs BWÜ im Bistro PAULA mit. „Es macht Spaß, in unserer eigenen Firma Getränke und Snacks an Schüler, Eltern oder Lehrer zu verkaufen“, erzählt Stella, die jeden Montag im Bistro mitarbeitet. „Kurz bevor wir öffnen, bauen wir die Kasse auf und legen die Zutaten zurecht, aus denen wir für unsere Kunden belegte Brötchen und Sandwiches zubereiten. Es ist lustig und nicht so anstrengend wie andere Unterrichtsfächer.“

Aufgabenteilung im Bistro
Während der Öffnungszeiten sind die Aufgaben im PAULA klar verteilt: „Eine Person ist an der Kasse, zwei arbeiten in der Küche. Die vierte Person leitet die Bestellungen an die Küchenmitarbeiter weiter und holt das fertige Essen aus der Küche“, erklärt Stella.
Bevor die Schülerinnen und Schüler nach dem Bistrodienst nach Hause oder zum Nachmittagsunterricht gehen, räumen sie auf, putzen Küche und Gastraum und kontrollieren den Bestand an Lebensmitteln. Reichen die Vorräte für den folgenden Tag nicht mehr aus, geben die Jugendlichen ihren drei Betreuungslehrkräften Bescheid, denn diese erledigen den Einkauf.
Einnahmen und Ausgaben überwachen
Im wöchentlichen BWÜ-Unterricht plant Stella gemeinsam mit ihren Klassenkameradinnen und -kameraden die nächsten Verkaufstage. Im Unterricht überlegen die Schüler auch, ob neue Produkte verkauft oder bestehende Angebote aus der Speisekarte gestrichen werden sollen. „Außerdem legen wir gemeinsam die Preise für unsere Waren fest, erledigen die Abrechnung und rechnen unsere Einnahmen aus“, fügt Stella hinzu. Die Schülerfirma macht sogar Gewinn: In den letzten Schuljahren haben Stella und ihre Mitschüler immer 500 bis 600 Euro erwirtschaftet. Das Geld investieren sie in ihren kleinen Betrieb: „Wir haben Sofas und neue Küchengeräte gekauft und unsere Kaffeemaschine reparieren lassen“,
sagt Stella.
Ein Plus für die Bewerbung
Die Arbeit im Café und vor allem die geschäftlichen Tätigkeiten gefallen Stella gut. Auch ihre Stärken konnte sie ausbauen: „Durch die Mitarbeit habe ich vor allem meine Teamfähigkeit verbessert, weil wir hier eng zusammenarbeiten und uns gut absprechen müssen”, findet die Schülerin. Nach ihrem mittleren Bildungsabschluss will sie eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich absolvieren. Sobald sie einen passenden Beruf für sich gefunden hat, wird sie sich bewerben. „In der Bewerbung gebe ich meine Erfahrungen in der Schülerfirma an. Dadurch zeige ich, dass ich einsatzbereit bin und schon in einem Geschäft gearbeitet habe. Das kommt bei den Ausbildungsbetrieben bestimmt gut an.” Das Bistro PAULA wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Mehr Infos zu Schülerprojekten findest du auf: www.planet-beruf.de.

1. An der Paul-Gerhardt-Schule

Correct! Wrong!

2. Die 15-jährige Stella

Correct! Wrong!

3. Die Mitarbeiter des Bistros PAULA

Correct! Wrong!

4. Die Einnahmen des Bistros

Correct! Wrong!

5. Stella

Correct! Wrong!

Test 1 B2 Lesen Teil 1

Teil  2

Lies die 10 Überschrift en auf Blatt 1 und die 5 Texte auf Blatt 2. Suche dann zu jedem Text (1 – 5) die passende Überschrift (A – K) und schreibe den Buchstaben auf die Linie über dem Text ( 1 Überschrift : ). Pro Text gibt es nur eine richtige Lösung.

A.   Jahr für Jahr mehr Jugendliche kaufsüchtig
B.   ZU LAUT IST SCHLECHT
C.  Die richtige Musik zum Laufen
D.  Intelligenter durch Sport und Musik
E.  Kaufrausch – speziell Jugendliche betroffen
F.  Kinder lernen schneller
G. Größerer Schrank, besserer Überblick
H. Tipp für mehr Ordnung im Kleiderschrank
I. Training mit Musik erhöht die Leistung
K. Klassische Musik beruhigt

1. Überschrift : ………….
Im Kleiderschrank stapeln sich ungetragene Tops und Jeans, trotzdem führt der Weg am nächsten freien Tag schon wieder ins Shoppingcenter. Und auch diesmal verlassen die Jugendlichen die Geschäfte mit vollen Taschen. Eine Studie der Arbeiterkammer zeigt: 28 Prozent der Österreicher tendieren zu kaufsüchtigem Verhalten. Besonders gefährdet sind Jugendliche im Alter zwischen 14 und 24 Jahren. Werbung, Internetkauf, Billigläden und neue Kultmarken verführen dazu, Geld auszugeben, das eigentlich gar nicht da ist. Viele Jugendliche kaufen, um Frust oder Leid zu kompensieren. Doch das Einkaufen befriedigt nur für kurze Zeit, die innere Leere lässt nicht lange auf sich warten – und schon beginnt der Teufelskreis von vorne.
                                    [aus einem österreichischen Magazin]

2. Überschrift : ………….
Ob beim Joggen, Spazieren oder zu Hause: Beim Musikhören mit dem MP3-Player warnen Lärmforscher davor, ihn bis zum Anschlag aufzudrehen. Sechs von zehn Balken auf der Lautstärke-Skala eines Abspielgeräts seien hingegen unbedenklich. Wie stark Musik das Gehör beeinträchtigen kann, hängt auch von der Musikart ab: Zu laut abgespielte Charts mit Pop- und Rocksongs sind für das Ohr deutlich schädlicher als Oldies und Jazz. Denn aktuelle Popstücke hätten kaum ruhige Sequenzen, und der Lärmpegel in einem Song sei fast durchgängig hoch. Am wenigsten belaste Klassik das Gehör, denn in Beethovens und Mozarts Stücken seien auch ruhigere Abschnitte enthalten.
                                  [aus einer deutschen Online-Zeitung]

3. Überschrift : ………….
Die Aussage „Ich habe gar nichts anzuziehen“ ist mehr als ein bloßes Klischee. Oft stehen Menschen vor dem Kleiderschrank und finden sich im eigenen Chaos nicht zurecht. Man hängt an diesem oder jenem Kleidungsstück, weil man schöne Erinnerungen damit verbindet, und irgendwann könnte es ja wieder passen. Einer Studie zufolge sind es in erster Linie Gefühle, die Menschen davon abhalten, ihren Schrank aufzuräumen. Wer an bestimmten Kleidungsstücken hängt, sollte sie an einem besonderen Ort aufbewahren. So bekommt die Erinnerung einen schönen Platz und im Kleiderschrank gibt es kein Durcheinander. Mehr Ideen auf www.globus.de.         [von einem deutschen Online-Portal]

4. Überschrift : ………….
Viele Jogger und Joggerinnen laufen gerne mit Musik. Es
gibt Menschen, die können mit fast jeder Musik, andere nur mit korrektem Beat laufen. Das bedeutet, dass der Musikrhythmus (Beat) mit der Schrittgeschwindigkeit übereinstimmt. Solche Musikstücke zu finden, die einem noch dazu gefallen, ist nicht einfach. Es gibt heute zum Glück schon kostenlose Musikprogramme, mit denen man selber Stücke mischen, kürzen, verlängern, schneller oder langsamer machen kann. Ein Lauftraining mit Musik bringt aber auch Gefahren mit sich: So kann man z. B. andere Verkehrsteilnehmer nicht rechtzeitig bemerken. Am sichersten läuft es sich mit Musik deshalb auf dem Laufband zu Hause.                       [von einem Schweizer Online-Portal]

5. Überschrift : ………….
Kinder lernen bei allem, was sie tun. Ein Bereich, der sie stark prägt, sind Hobbys wie z. B. Sport oder Musik. Durch Sport wird die Sauerstoffversorgung des Gehirns intensiver, was es Kindern leichter macht, sich den gelernten Stoff zu merken. Turnen, Tanzen oder Inline-Skaten schulen den Gleichgewichtssinn und verbessern die Konzentration.
Studien zeigen, dass Kinder mit gutem Gleichgewichtssinn in der Regel intelligenter sind als andere. Auch Musik
macht nicht nur Spaß, sondern unterstützt die kindliche Sprachentwicklung. Durch Singen können Liedtexte sehr gut gelernt werden, außerdem können durch musikalische Erziehung die Begabungen entwickelt und wiederum die
Intelligenz gesteigert werden.
                                 [von einem deutschen Online-Portal]

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Teil  3

Situation: Du hast eine Kopie des folgenden Zeitungsartikels bekommen. Leider ist der rechte Rand abgeschnitten. Rekonstruiere den Text, indem du die fehlenden Wörter bzw. Wortteile an den rechten Rand (siehe Beispiele a, b, c) schreibst. Es gibt für jede Lücke eine Lösung mit maximal 3 Buchstaben.

Wer hätt e das gedacht? Junge Leu…..te……(a)
tragen wieder Tracht*. Dirndl**……und……..(b)…
Lederhose wieder ………da……(c)..

Jedes Jahr kommen hunderttausende Gäs....1… vor allem junge Frauen und Männer ….2…. Lederhose oder Dirndl, auf das größ….3…. Volksfest in München. Vor 20 Jahren wäre …4…. für viele junge Menschen noch undenkb…..5…. gewesen, ein Fest in Tracht zu besuchen. H…6…..te gehören Dirndl und Lederhose jedoch z…7….. Kleiderordnung auf dem Oktoberfest. Seit……8…nigen Jahren besteht nun schon d..9…. Trend zur Tracht und er ist so sta…10... geworden, dass jetzt off ensichtlich aus ..11….. Modeerscheinung ein Muss wurde. Tracht ..12…… „cool“ und wird oft auch gern im All …13…. getragen. Es dürfen nicht nur Turnschu…14…. zur Lederhose, sondern auch mal eine moder….15….. Handtasche zum Dirndl sein. Ein karier ….16…. Hemd ist bei den Buben nicht Pflicht, manch ….17……. reicht ein einfaches T-Shirt. Wann di…18.…. Lederhosen und Dirndl wieder aus den Klei..19... schränken verschwinden, kann man derz ……20……. nicht voraussagen. 

* Tracht: traditionelle Bekleidung einer bestimmten Region (z. B. Tiroler Tracht)
** Dirndl: traditionelles Kleid für Frauen im Alpenraum

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 Teil 4

Situation: Im folgenden Werbebrief fehlen einige Wörter. Lies den Text und ergänze die fehlenden Wörter (1 – 10).
Die Lösungen müssen sinngemäß passen und grammatikalisch korrekt sein. Es gibt für jede Lücke eine Lösung mit
einem Wort. Keine Lücke darf leer bleiben.

(0) ……. Liebe…… Leserin, lieber Leser,

die Grazer Stadtbibliotheken bieten dir eine qualitätsvolle, auf verschiedene Interessen und Altersgruppen abgestimmte Medienauswahl.
Das Angebot, ….(1)…… laufend aktualisiert und erweitert wird,
findest du auf www.stadtbibliothek.graz.at. In ….(2)…… virtuellen Bibliothek kannst du …..(3)…… über Neuigkeiten informieren, im gesamten Medienbestand recherchieren, die Rückgabefristen der entlehnten Medien verlängern, eMedien herunterladen ….. (4)….. vieles mehr. Die Kinderbibliothek „LABUKA“ bietet zu ihren Büchern fast täglich kostenlos lustige und spannende Veranstaltungen …..(5)…. Kinder von zwei bis dreizehn Jahren.
Die Anmeldung ist kostenlos. Bitte bring ….(6)…. Ausweis mit Foto und einen Meldezettel* mit. Das Anmeldeformular findest du auf www.stadtbibliothek.graz.at zum Downloaden. Mit dem Stadtbibliotheksausweis ….(7)…. du alle Angebote nutzen: persönlich in der Stadtbibliothek, per Telefon oder im Internet. In  …..(8)…… Bibliotheksräumen selbst stehen dir die Medienbestände übrigens kostenlos und ohne Anmeldung zur Verfügung. Es warten mehr ….. (9)…. 160.000 Bücher, rund 500 Zeitschrift en-Abos, 47 PC-Arbeitsplätze, 11.000 digitale Medien, 550 Sprachübungspakete und selbstverständlich kabelloser Internetzugang auf dich.
….(10)…… vorbei! Wir freuen uns auf dich.

Deine Grazer Stadtbibliotheken

* Meldezettel: Wohnsitznachweis in Österreich

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Hören

Teil1

Lies Aufgabe 1 gut durch. Du hast 90 Sekunden Zeit.
Situation: Du hörst jetzt eine Radiosendung. Lies die folgenden Aussagen und kreuze jeweils die richtige Lösung an.
Du hörst den Text zwei Mal.

1. Für Julia und Philipp ist die künstlerische Beschäftigung ihrer Oma ein Gewinn.

Correct! Wrong!

2. Die Oma von Julia und Philipp denkt, dass sie sich an der Erziehung ihrer Enkel beteiligen sollte.

Correct! Wrong!

3. Die Moderatorin findet, dass man den Eingangsbereich des Altersheims wohnlicher gestalten könnte.

Correct! Wrong!

4. Ihre Mahlzeiten nehmen die Heimbewohner in ihren Zimmern ein.

Correct! Wrong!

5. Die Enkelkinder haben Opa Böhm einige Fotos mitgebracht.

Correct! Wrong!

6. Christopher besucht seinen Opa so oft, weil dieser früher viel für ihn da war.

Correct! Wrong!

7. Die Großeltern Eser fühlen sich mit der Sorge um die Enkelkinder langsam überfordert.

Correct! Wrong!

8. Dr. Fuchs erklärt, dass zu viel Bewegung im Alter den Körper belasten kann.

Correct! Wrong!

9. Julias Oma hält aus heutiger Sicht die Strenge ihrer eigenen Großmutter für angemessen.

Correct! Wrong!

10. Abschließend stellen die Kinder fest, dass sie viele Vorteile beim Älterwerden sehen.

Correct! Wrong!

Test 1 B2 Hören Teil 1

Teil 2 

Lies Aufgabe 2 gut durch. Du hast 90 Sekunden Zeit.
Situation: Du hörst ein Gespräch zwischen zwei Personen, die Informationen austauschen. Hör gut zu und ergänze
entweder die fehlenden Informationen oder kreuze die entsprechenden Kästchen auf deinem Aufgabenblatt an.
Du hörst den Text ein Mal.

1. Preis
2. Kilometerstand
3. Baujahr
4. Extras
5. Ausstattung
6. Zahlung
7. Garantie
8. Öffnungszeiten
9. Entfernung
10. Telefonnummer

Schreiben

Teil 1 
Situation: Du hast folgendes Inserat im Internet entdeckt und daraufhin mit deiner Klasse eine Klassenfahrt nach Berlin organisiert. Leider wart ihr mit einigen Punkten nicht zufrieden. Du hast dir bereits Notizen gemacht.

Schreibe nun ein Beschwerde-E-Mail an Frau Berner, in dem du auf alle deine Notizen eingehst. Schreibe circa 120 Wörter und beachte dabei auch die formalen Kriterien dieser Textsorte (Anrede, Grußformel).

Teil 2 

Wähle eine der folgenden Aufgabenstellungen (A oder B). Schreibe circa 120 Wörter

Variante A
Du hast im Deutschkurs über das Thema „Darf man Lehrer duzen?“ diskutiert. Dabei fielen folgende Äußerungen:

“ Ich finde, Schüler sollten Lehrern gegenüber Respekt zeigen, indem sie „Sie“ zu ihnen sagen. Wenn man solche Umgangsformen nicht in der Schule lernt, wo dann? “

“Die Lehrer, mit denen ich auch privat zu tun habe oder die ich
von früher kenne, die duze ich nur privat, im Unterricht sind wir immer per Sie. Das funktioniert so prima.“

“An unserer Schule ist man mit den Lehrern per Du. Es gibt ein sehr familiäres Verhältnis untereinander. Ich finde das gut, ein „Du“ macht den Lehrer irgendwie sympathischer.“

Schreibe nun deine Meinung dazu und gehe dabei auf die folgenden vier Punkte ein:
• Wie denkst du über diese Äußerungen?
• Begründe deine persönliche Meinung.
• Beschreibe eigene Erfahrungen (oder Erfahrungen von Freunden) zum Thema.
• Wie ist die Einstellung zu diesem Thema in deinem Land?

Variante B
Du hast in verschiedenen Zeitungen folgende Schlagzeilen zum Thema „Miteinander spielen“ gelesen:

Lasst uns doch spielen!
Kartenspiele als beste Alternative zu Fernseher und Computer“

Monster jagen, Inseln erobern oder Ritterkämpfe überstehen Brettspiele* sind wieder beliebt “

Familienspiele verbinden Generationen
Mindestens eine Stunde pro Woche verbringen Familien in Deutschland mit Gesellschaftsspielen. “

* Ein Brett spiel ist ein Gesellschaftsspiel, das einen Spielplan hat und mit Steinen und Figuren gespielt wird.

Schreibe nun deine Meinung dazu und gehe dabei auf die folgenden vier Punkte ein:
• Wie denkst du über diese Schlagzeilen?
• Begründe deine persönliche Meinung.
• Beschreibe eigene Erfahrungen (oder Erfahrungen von Freunden) zum Thema.
• Wie ist die Situation in deinem Land?

Sprechen

Variante A

Teil1

Jemanden kennenlernen und beraten

Situation: Du reist gerade mit der Bahn und lernst dabei eine Person kennen.
Bereite dich auf das Gespräch vor, indem du dir folgende Punkte überlegst:
• Sprich über Zweck und Ziel deiner Reise. Unterhaltet euch dann über das Thema „Sport“ *.
• Tauscht eure Erfahrungen und Ansichten aus (Welcher Sport interessiert dich? Treibst du Sport? Wie oft ? Wann?) und gebt euch gegenseitig Tipps zu sportlichen Aktivitäten.

Teil 2 

Ein Bild/Foto beschreiben und interpretieren

Situation: Du bekommst bei der Prüfung drei Bilder vorgelegt. Wähle eines aus und
• begründe, warum du dich für dieses Bild entschieden hast,
• beschreibe das Bild und
• gehe dann auf das Thema des Bildes ein: Was ist das Thema? Was sagt das Bild aus? Äußere deine Meinung und stelle Vermutungen an.

Teil 3
Meinungsaustausch

Situation: Ihr – du und deine Gesprächspartnerin/dein Gesprächspartner – habt folgende Stellungnahmen zum Thema „Spätestens um zehn ins Bett “ gelesen und sollt nun darüber diskutieren.
Du sollst dich in die Rolle von Person 1 versetzen und deren Standpunkt vertreten. Bringe weitere Aspekte und Argumente in das Gespräch ein.

Person 1
„Meine Eltern sagen immer, ich sollte zur Schulzeit um spätestens halb elf das Licht ausmachen. Aber ich halte mich in 99 % der Fälle nicht daran, unter anderem einfach aus
Trotz meinen Eltern gegenüber. Mein Wunsch wäre, dass ich selbst entscheiden kann, wann ich ins Bett gehe. In meinem Alter weiß man doch schon selbst, wann man schlafen gehen soll. Ich muss natürlich auch mit den Konsequenzen leben, die diese Entscheidung mit sich bringt. Kontrolle aber bringt weder dem Kind noch den Eltern etwas. Es erzeugt nur unnötigen Stress auf beiden Seiten.“                         Lukas, 15

Person 2
„Ich finde 22 Uhr an Schultagen zu spät, vor allem wenn man bedenkt, dass man mit 14 oder 15 noch in der Entwicklung ist und viel Schlaf sehr wichtig ist. Deshalb fand ich die Entscheidung meiner Eltern o. k. und habe selbst die Zeit immer eingehalten, zu der ich ins Bett gehen musste. Manchmal bin ich sogar schon früher schlafen gegangen. Ich kann mich auch nicht dran erinnern, dass ich mal länger
aufbleiben wollte. Bei meinen eigenen Kindern werde ich das ebenso handhaben, da ich finde, dass so etwas schon ein ziemlich wichtiger Punkt in der Erziehung ist.           Lily, 16

Variante B 

Teil 1 

Jemanden kennenlernen und beraten

Situation: Du reist gerade mit der Bahn und lernst dabei eine Person kennen.
Bereite dich auf das Gespräch vor, indem du dir folgende Punkte überlegst:

• Sprich über Zweck und Ziel deiner Reise. Unterhaltet euch dann über das Thema „Job und Beruf“ *.
• Tauscht eure Erfahrungen und Ansichten aus (Welche Praktika/Ferienjobs/Jobs hast du gemacht? Welche
Berufe findest du interessant? Deine beruflichen Ziele? Traumberufe?) und gebt euch gegenseitig Tipps zum
Thema Berufswahl und Arbeitswelt.

Teil 2 

Ein Bild/Foto beschreiben und interpretieren 

Situation: Du bekommst bei der Prüfung drei Bilder vorgelegt. Wähle eines aus und
• begründe, warum du dich für dieses Bild entschieden hast,
• beschreibe das Bild und
• gehe dann auf das Thema des Bildes ein: Was ist das Thema? Was sagt das Bild aus? Äußere deine Meinung und stelle Vermutungen an.

Teil 3 

Meinungsaustausch 

Situation: Ihr – du und deine Gesprächspartnerin/dein Gesprächspartner – habt folgende Stellungnahmen zum
Thema „Urlaub mit den Eltern: Vergnügen oder Qual?“ gelesen und sollt nun darüber diskutieren.
Du sollst dich in die Rolle von Person 2 versetzen und deren Standpunkt vertreten. Bringe weitere Aspekte und Argumente in das Gespräch ein.

Person 1
“Urlaub mit meinen Eltern ist für mich eine große Qual! Vor allem, weil sie immer so langweilige Reiseziele aussuchen, wo fast nur alte Leute sind. Wenn die Eltern dabei sind, kann man in den wenigsten Fällen neue Leute kennenlernen. Außerdem finde ich es nervig, wenn sie immer auf mich aufpassen wollen
und ich nie meine Ruhe habe und nichts alleine machen kann. Es macht viel mehr Spaß, wenn man auf sich alleine gestellt ist. Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall mit meinen Freunden wegfahren.“                                    Niklas, 15 

 

Person 2
“Wenn man nicht mehr gern mit den Eltern in den Urlaub fährt, stimmt meiner Meinung nach etwas in der Familie nicht.
Ich verstehe mich super mit meinen Eltern und freue mich über die freie Zeit, die ich mit ihnen verbringen kann. Es ist doch irgendwie traurig, wenn das für jemanden schrecklich ist. Später kann ich noch oft genug alleine wegfahren. Jetzt verbringe ich ja die Zeit sonst meistens mit meinen Freunden.
Abgesehen davon könnte ich eine Urlaubsreise gar nicht bezahlen. Irgendwann möchte ich sicher mit Freunden in den Urlaub fahren, aber im Moment macht es mir mit meinen Eltern Spaß.“                                                   Alina, 14