Die Wikingerstadt Haithabu

 

Die Stadt Haithabu entdeckte man 1895 bei Schleswig an der Schlei. Dort lebten vor 1200 Jahren Wikinger. In Haithabu wohnten damals 800 bis 1000 Menschen. Sie bauten Schiffe und segelten nach Afrika, Asien und auch nach Amerika.

Dort kauften sie Holz, Metall, Fisch, Fischöl und Töpfe und brachten die Waren nach Haithabu. Die Kaufleute in Haithabu kauften und verkauften die Waren. Sie waren sehr reich. Wenn es Winter wurde, war es sehr kalt und dunkel. Es schneite, Auf der Schlei und auf der Ostsee war Eis. Die Schiffe konnten nicht mehr fahren, und die Wikinger bleiben in Haithabu.

Die Winter waren meistens langweilig. Sehr oft feierten die Wikinger dann Feste. Sie aßen und tranken viel. Sie machten Spiele, sie erzählten Geschichten. sie tanzten und sagen Lieder.

Im Jahr 1050 griff König Harald von Norwegen die Stadt an und zerstörte Haithabu. Von Haithabu kann man heute nicht mehr viel sehen. Im Museum von Schleswig aber steht noch ein Wikingerschiff.

Schulklassen fahren gern nach Schleswig. Sie besuchen Haithabu und das Musum.