Die große Angst, etwas zu verpassen

 

studie: Junge Leute stöhnen unter dem Freizeitstress

Hamburg-Eine neue Art von Anstrengung raubt jungen Leuten den Schlaf: Der Freizeitstress. Zumindest behauptet der Hamburger Erziehungswissenschaftler und Professor Horst Opaschowski, dass bereits 79 Prozent der 14- bis 19jährigen über zu wenig Nachtruhe Klagen-weil sie einfach zu viele Freizeitangebote haben.

Das entnimmt der Wissenschaftler einer Repräsentativuntersuchung des BAT-Freizeit-Froschungsinstituts, in der 2000 Jugendliche ab 14 Jahren befragt wurden. Fast 60 Prozent gaben zu, dass sie ” schlicht zu viele Freizeitinteressen” hätten und sich am Feierabend und am Wochenende “zu viel vornehmen”. Opaschowski sieht hier eine Parallele zum Berufsstress:”Im Beruf ist es die Angst, zu versagen. In der Freizeit die Angst, etwas zu verpassen.”

Die neue Freizeitformel, die allem den Stempel der Hektik aufdrücke, laute:”Mehr tun in gleicher Zeit” Alles, was länger als zwei Stunden dauere, sei bei jungen Leuten out. “Die Jugendlichen wollen dauernd etwas Neues erleben.”

Ohne sich zu lange bei einer Beschäftigung aufzuhalten, springen sie von einem Freizeitprogramm zum anderen. In den USA wurde bereits ein neuer Begriff für den selbstverordenten Freizeitstress geprägt: Hopping. Es gebe TV-Hopping, Party-Hopping oder Sport-Hopping. Opaschowski: “Weil sie nirgends einen Ruhepunkt finden, droht die Gefahr, dass die Jungendlichen die Kontrolle über sich selbst verlieren.”

 

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